Für Unternehmen und Selbstständige

Für Unternehmen und Selbstständige

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Unter den angeführten Links finden Sie nähere Hinweise sowie die Kontaktdaten zu Ansprechpartnern.

 

Corona-Hilfen

Die Corona-Hilfen der Bundesregierung und des Landes NRW werden kontinuierlich angepasst und erweitert. Die bisherigen Programme Überbrückungshilfe I und II laufen mit der rückwirkenden Beantragungsmöglichkeit für die Überbrückungshilfe II am 31.03.2021 aus. Änderungsanträge können noch bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden. Es schließt sich die Überbrückungshilfe III an.

In der nebenstehenden Grafik finden Sie einen Überblick über die Corona-Zuschüsse.

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von acht Monaten (November 2020 bis Juni 2021). Es hat das Ziel, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise zu mildern.

Die Hilfen bei der Überbrückungshilfe III wurden erheblich ausgeweitet. So wurde der maximale Förderbetrag auf 1,5 Millionen Euro (weitere Erhöhung auf 3 Millionen Euro für Verbundunternehmen in Vorbereitung) angehoben. Zwischenzeitlich sind nicht nur betriebliche Fixkosten und Instandhaltung erstattungsfähig, sondern auch Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter, Investitionen in Digitalisierung und Umbaukosten für Hygienemaßnahmen förderfähig. Aber auch Werbung für die Wiedereröffnung kostet und kann über die Überbrückungshilfe III gefördert werden.

Bei der Überbrückungshilfe III werden zunächst Abschläge gezahlt. Die Abschlagszahlungen können bis zu 50% der beantragten Förderhöhe, maximal 100.000 EURO pro Fördermonat betragen. Die Auszahlung der Abschlagszahlungen läuft innerhalb weniger Tage nach Antragstellung. Die reguläre Auszahlung erfolgt nach abschließender Prüfung des Antrags je nach Antragsanfall seit dem 12.03.2021.

Parallel zur Überbrückungshilfe III ist eine Neustarthilfe für Soloselbstständige und kleine Kapitalgesellschaften aufgelegt worden.
Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro (bzw. bis zu 30.000 Euro als Mehr-Personen-Kapitalgesellschaft, die seit dem 30.März 2021 auch antragsberechtigt sind) beantragen. Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich.
Die Neustarthilfe wird zusätzlich zu anderen Leistungen, wie z.B. der Grundsicherung, ausgezahlt und auch nicht auf diese angerechnet. Mehr finden Sie hier:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html

Anträge auf die Überbrückungshilfe III können seit dem 10.02.2021 bis zum 31.August 2021 über einen prüfenden Dritten bzw. für die Neustarthilfe als Direktantrag oder ab 16.03.21 auch über einen prüfenden Dritten unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ gestellt werden.

Nähere Informationen zu den Programmen und den Antragsmöglichkeiten finden Sie auf der hierfür erstellten Webseite des Bundes:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html
sowie hier:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html
 

Einen guten Überblick bietet auch die Internetseite der IHK Detmold unter:
https://www.detmold.ihk.de/corona-ueberbrueckungshilfe-4822466
 

Bei Fragen zu den Hilfsprogrammen können Sie sich auch an die Hotline des Landes Nordrhein-Westfalen unter 0211-7956 4996 wenden.

Der Service-Desk für Solo-Selbständige ist unter der Service-Hotline 030-1200 21034 erreichbar.

 

Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen

Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, erhalten einen neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss.

Der Eigenkapitalzuschuss im Überblick:

a) Anspruchsberechtigt sind Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.

b) Der neue Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung beträgt bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten in der Überbrückungshilfe III erstattet bekommt. Der Eigenkapitalzuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten haben. Gezahlt wird er ab dem dritten Monat des Umsatzeinbruchs und beträgt in diesem Monat 25 Prozent. Im vierten Monat mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erhöht sich der Zuschlag auf 35 Prozent; bei fünf oder mehr Monaten erhöht er sich noch einmal auf 40 Prozent pro Monat

Der Eigenkapitalzuschuss wird aktuell in das Antragsprogramm der Überbrückungshilfe eingearbeitet. Die Antragstellung soll voraussichtlich über die Antragsplattform zur Überbrückungshilfe III erfolgen. Ein Termin für die Antragstellung ist derzeit noch nicht genannt.

Informationen finden Sie hier:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2021/04/2021-04-01-ueberbrueckungshilfe-deutliche-verbesserung.html#:~:text=Der%20Eigenkapitalzuschuss%20wird%20zus%C3%A4tzlich%20zur,bis%20zu%20100%20Prozent%20erh%C3%B6ht

 

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen sind ein zusätzliches Angebot an die Unternehmen und ergänzen die bisherigen Hilfen des Bundes und der Länder in der Corona-Pandemie. Insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro zusätzliche Haushaltsmittel stellen Bund und Länder dafür einmalig im Jahr 2021 bereit.

Auf Basis des Härtefall-Beschlusses können die Länder ab sofort anhand von Einzelfallprüfungen ausgewählte Unternehmen unterstützen. Dies erfolgt abschließend einer Ermessensentscheidung durch das jeweilige Bundesland. Die Bundesmittel im Programm der Härtefallhilfen können bis zum 15. Dezember 2021 durch die Länder abgerufen werden.

Antragsberechtigt beim Land sind grundsätzlich Unternehmen und Selbstständige, die eine Corona-bedingte erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der bisherigen Unternehmenshilfen des Bundes, d. h. insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Der Förderzeitraum ist der 1. März 2020 bis 30. Juni 2021.

Wie die Länder sich beteiligen, ist aktuell noch nicht bekannt. Die zuständige Stelle wird dann von dem jeweiligen Land bekanntgegeben. Auch den Start für die Antragstellung auf Härtefallhilfe legen die Länder selbst fest. (Stand 10.04.2021)

Erste Informationen finden Sie hier:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/03/20210319-bund-und-laender-bringen-haertefallhilfen-auf-den-weg-wichtige-ergaenzung-der-umfassenden-unternehmenshilfen.html

 

Liquiditätssicherung

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen in Corona-Zeiten stehen gewerblichen Unternehmen, Angehörigen der freien Berufe und Existenzgründern in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung.

Beispielsweise hat die NRW.BANK zusätzliche Programmvarianten ihres Universalkredits aufgelegt. Er wurde attraktiver gestaltet und übernimmt nun bereits ab dem 1. Euro bis zu 80% des Risikos. Die Bewilligung läuft im Hausbankenverfahren.

Finanzierungsangebote für gemeinnützige Organisationen, zur Förderung öffentlicher und sozialer Infrastrukturen sowie zur Digitalisierungs- und Innovationsförderung stehen derzeit befristet bis 30.06.2021 zur Verfügung.

Anbieterunabhängig und kostenlos informieren die Förderberater der NRW.BANK Unternehmen zu allen zur Verfügung stehenden Unterstützungsangeboten. Dazu gehören sowohl die Förderprogramme der NRW.BANK als auch der KfW, der Landwirtschaftlichen Rentenbank, der Bürgschaftsbank NRW sowie des Landes, des Bundes und der EU.

https://www.nrwbank.de/de/themen/gruendung/corona-hilfe-nrwbank.html
NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800


Die KfW hat ihr Sonderprogramm bis Jahresende verlängert und die Kredithöchstbeträge angehoben. Die Änderungen im Überblick:

1. Das KfW-Sonderprogramm, inklusive des KfW-Schnellkredits, ist bis zum 31. Dezember 2021 verlängert (bislang bis zum 30. Juni 2021 befristet) worden.

2. Im KfW-Schnellkredit betragen die Kreditobergrenzen jetzt:
•  für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 1,8 Mio. Euro (bisher 800.000 Euro),
•  für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten 1,125 Mio. Euro (bisher 500.000 Euro),
•  für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 675.000 Euro (bisher 300.000 Euro).
●  Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.
●  Im KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit mit Laufzeiten von mehr als 6 Jahren wird die Kreditobergrenze von bisher 800.000 Euro auf 1,8 Mio. Euro erhöht.

3. Die Maßnahmen werden von der KfW seit dem 1. April 2021 umgesetzt.

Die KfW-Corona-Hilfe steht Unternehmen zur Verfügung, die den Vorgaben des „Temporary Framework“ entsprechend nachweislich vor Ausbruch der Corona-Krise noch nicht in Schwierigkeiten waren. Eine Finanzierung von Unternehmen in Schwierigkeiten oder ohne tragfähiges Geschäftsmodell ist ausgeschlossen.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/
KfW-Bank: 0800 539 9000


Informationen über Angebote anderer Anbieter erhalten Sie auch hier:

https://ww.bb-nrw.de/de/aktuelles/news/detail/Corona-Krise-Buergschaftsbanken-erweitern-Unterstuetzung-von-KMU/
Bürgschaftsbank NRW: 02131 5107 200

https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner
Wirtschaftsministerium des Landes NRW

https://www.kbg-nrw.de/de/produkte/mikromezzaninfonds/
KBG-Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft NRW: 02131 5107 200

Steuerliche Erleichterungen

Die Finanzverwaltung NRW kommt betroffenen Unternehmen auf Antrag mit Steuerstundungen und der Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegen und ist aufgefordert ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen so weit als möglich auszunutzen. Sollten Sie als Unternehmen oder Freiberufler davon Gebrauch machen wollen, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt bzw. nutzen Sie die Antragsformulare.
Nähere Informationen und Antragsformulare zum Download zu sämtlichen steuerlichen Erleichterungen finden Sie hier:

https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/steuererleichterungen-aufgrund-der-auswirkungen-des-coronavirus

 

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Im März 2020 ist die Insolvenzantragspflicht zunächst bis zum 30.09.2020 für Unternehmen ausgesetzt worden, die infolge der Coronavirus-Pandemie insolvenzreif geworden sind und dennoch Aussichten darauf haben, sich zu sanieren.

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wurde unter bestimmten Voraussetzungen bis zum 30. April 2021 verlängert, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern.

Informationen dazu finden Sie hier:
https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag/Corona_Insolvenzantrag_node.html

 

Kurzarbeitergeld

Erleiden Firmen durch die Folgen von Corona Arbeitsausfälle, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich. Die Bundesregierung hat Regelungen getroffen, die einen erleichterten Zugang zu KUG verschaffen. Die Sonderregelungen gelten unter bestimmten Umständen bis zum 31.12.2021.

Drei Schritte führen zum Kurzarbeitergeld: anzeigen, beantragen, abrechnen
Die Anzeige der Kurzarbeit sollte an die E-Mail-Adresse detmold.arbeitgeber(at)arbeitsagentur.de gesendet werden. Die Anzeige verpflichtet Sie nicht zur Durchführung.

Informationen sind im Internet unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit zu finden oder Sie wenden sich an die Hotline der Agentur für Arbeit0800 4555 520.

In diesen Videos wird Ihnen anschaulich erklärt, wie und unter welchen Voraussetzungen Sie Kurzarbeitergeld beantragen können:
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video

 

Grundsicherung / Vereinfachter Zugang möglich

Arbeitsuchende aber auch Kurzarbeitende, Freiberufler und Soloselbständige können vorübergehend und vereinfacht Zuschüsse aus der Grundsicherung erhalten. Wer seit dem 1. März 2020 Corona bedingt einen Neuantrag auf Grundsicherung stellt, für den entfällt für die ersten 6 Monate die Vermögensprüfung, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist. In den ersten 6 Monaten des Leistungsbezugs werden die Ausgaben für Miete und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt.
Hinweis: Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten derzeit für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2021 beginnen.

Näheres dazu finden Sie hier:
https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung

Service-Hotline für Selbstständige: 0800 4 5555 21

 

Hilfen für Künstler*innen und Kreative

Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm das kulturelle Leben. In NRW wurde dafür ergänzend der NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur" aufgelegt.

Alle Informationen rund um die Corona-Hilfen für Künstler*innen und Kreative von Soforthilfe über Kurzarbeitergeld und Grundsicherung bis hin zu Liquiditätshilfen, etc. finden Sie unter:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Näheres zum NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ gibt es hier:
https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm

Hotline der Bundesagentur für Arbeit zur Grundsicherung:  0800 4 5555 23

 

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Im Ausbildungsjahr 2020/2021 können KMU, die durch die Corona-Pandemie betroffen sind, Ausbildungsprämien von 2.000/3.000 EURO erhalten, wenn sie die Ausbildungsleistung fortführen, erhöhen oder trotz erheblicher Arbeitsausfälle ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen. Auch für die Übernahme von Auszubildenden ist eine Prämie vorgesehen.

Das Programm sah bisher folgendes vor:
Ausbildungsprämien an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für neue Ausbildungsverträge bei Erhalt (bisher einmalig 2.000 Euro) oder Erhöhung (bisher einmalig 3.000 Euro) des bisherigen Ausbildungsniveaus, Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung zur Verhinderung von Kurzarbeit und Übernahmeprämien bei Insolvenz des ursprünglichen Ausbildungsbetriebes.

Um die Zahl der Ausbildungsverträge zu stabilisieren, wird das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" unter anderem wie folgt verlängert:

  • Die Förderung mit Ausbildungsprämien wird nicht mit dem 15. Februar 2021 enden, sondern nahtlos fortgesetzt. Dazu werden die bislang geltenden Fördermöglichkeiten bis zum 31. Mai 2021 verlängert.
  • Für Ausbildungen, die ab dem 1. Juni 2021 beginnen, - somit für das kommende Ausbildungsjahr - wird die neue (höhere) Fördersystematik in Kraft gesetzt werden: Verdoppelung der Ausbildungsprämien (von derzeit 2.000 bzw. 3.000 Euro) auf 4.000 bzw. 6.000 Euro.
  • Zum 1. Juni 2021 erfolgt bei den Ausbildungsprämien auch eine Erweiterung der Unternehmensgröße: Gefördert werden dann kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeiter*innen (bislang bis zu 249 Mitarbeiter*innen).
  • Zukünftig wird zusätzlich die Hälfte der Brutto-Vergütung des Ausbilders (gedeckelt auf 4.000 Euro, zuzüglich 20 Prozent Sozialversicherungspauschale) übernommen. Auch hier folgt eine Erweiterung der Unternehmensgröße auf kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeiter*innen (bislang bis zu 249 Mitarbeiter*innen).

Nähere Informationen finden Sie hier:
https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Aus-und-Weiterbildung/Ausbildungsfoerderung/ausbildungsplaetze-sichern.html

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern  

Hotline des Arbeitgeberservice: 0800 4 5555 20

 

Entschädigung von Verdienstausfällen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Kinderbetreuung

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist für die Entschädigung von Verdienstausfällen bei einer durch eine zuständige Behörde ausgesprochenen Quarantäne zuständig. Der LWL entschädigt auch bei Verdienstausfällen, die durch ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot und für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind.
Einen Anspruch auf Entschädigung haben auch:
> Arbeitgeber, die ihren Arbeitnehmer*innen (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen und
> Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer der Quarantäne oder des Tätigkeitsverbots geschlossen ist. Sie können zusätzlich den Ersatz von weiterlaufenden und nicht gedeckten Betriebsausgaben nach § 56 Absatz 4 Satz 2 IfSG beantragen.

Info-Hotline: 0800 933 63 97 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr)
https://www.corona-infektionsschutzgesetz-nrw.lwl.org/de/quarantaene-und-taetigkeitsverbot/
https://ifsg-online.de/index.html

 

Jobcenter Lippe

Seit Mitte Juli 2020 werden Kundinnen und Kunden wieder zu persönlichen Beratungsgesprächen eingeladen. Diese Gespräche erfolgen jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen zum Infektionsschutz. Die Mitarbeiter*innen des Jobcenters sind aber vorrangig telefonisch oder per Mail für Sie da. Den Arbeitgeberservice des Jobcenters Lippe erreichen Sie unter:

Service-Nummer: 05231 4599 460
Mail: Arbeitgeberservice(at)jobcenter-lippe.de

 

Weitere nützliche Kontakte

IHK Lippe zu Detmold:
05231 7601 94  (Soforthilfe/Überbrückungshilfe 1 und 2)
05231 7601 93  (Kurzarbeitergeld)

www.detmold.ihk.de/ihk-lippe-coronavirus

Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe05251 700 107
www.kh-online.de

Handwerkskammer Ostwestfalen zu Bielefeld0521 5608 444
www.handwerk-owl.de/de

Wirtschaftsförderung der Alten Hansestadt Lemgo: 05261 213 246

Stand: 26.03.2021